Concrete Jungle http://www.concrete-jungle.de Sun, 15 Apr 2012 07:09:02 +0000 de hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.2.1 Die Oscar-Verleihung hinter den Kulissen http://www.concrete-jungle.de/die-oscarverleihung-hinter-den-kulissen.html http://www.concrete-jungle.de/die-oscarverleihung-hinter-den-kulissen.html#comments Sun, 15 Apr 2012 07:09:02 +0000 http://www.concrete-jungle.de/die-oscarverleihung-hinter-den-kulissen.html
Auch auf den Oscars verlässt man sich auf hochwertige Lichttechnik von Arri

Auch auf den Oscars verlässt man sich auf hochwertige Lichttechnik von Arri

Die Oscar-Verleihung 2012 war wie immer ein großes Highlight und definitiv das Medienereignis der Filmwelt. Während sich die Veranstalter in diesem Jahr auf alte Stärken zurückbesannen, indem sie wieder Billy Crystal als Moderator einsetzten, welcher bereits zum neunten Mal die Stars durch den Abend führen dürfte und mit seinen Pointen für viele Lacher sorgte. Aber auch die prämierten Filme punkteten mit einer besonderen Originalität, während sie auf die Urwerte des Kinos setzten. Den Preis “Bester Film” gewann in diesem Jahr eine französisch-amerikanische Koproduktion, der schwarz-weiße Stummfilm “The Artist”, welcher auch in vier weiteren Kategorien erfolgreich war. Er wurde trotz der scheinbar uralten Technik mit modernsten Mitteln gedreht und wusste durch viele Innovationen zu überzeugen. Auf der anderen Seite erhielt auch der Film “Hugo Cabret” immerhin gleich viele Oscars, er konnte vor allem in den Nebenkategorien punkten. Im Gegensatz zu “The Artist” wurde “Hugo Cabret” in modernstem 3D gedreht, dennoch setzt auch dieser Film sehr auf die Macht des Kinos.

Erstaunlich ist es, dass in beiden Filmen die Regisseure, Produzenten und Kameraleute auf Technik der deutschen Firma ARRI zurückgriffen. ARRI, die Arnold u. Richter Cinetechnik, wurde 1917 in München gegründet und hat dort bis heute ihren Hauptsitz. Die Firma stattet Produktionsfirmen weltweit mit Equipment aus, darunter Firmen in Hollywood, aber auch in vielen anderen Ländern. Nicht zuletzt werden die Geräte von ARRI natürlich auch in Deutschland häufig genutzt. “The Artist” wurde mit einer ARRIFLEX 435 Extreme, einer 35mm-Kamera, gedreht und ermöglichte sehr schöne kontrastreiche Bilder, um auch einem solchen farblosen Film einen optimalen Look verpassen zu können. “Hugo”, gedreht mit einer ARRI Alexa, welche auch die hervorragenden 3D-Effekte ermöglichte, gewann unter Anderem die Preise für die beste Kamera und für die visuellen Effekte. Für letztere verantwortlich zeigte sich unter Anderem Rob Legato, ein erfolgreicher Spezialist für VFX, also Visual Effects – er hat bereits in der Vorproduktion die ARRI
Alexa getestet und war nicht zuletzt dafür verantwortlich, dass der Film mit dieser Kamera gedreht wurde – eine richtige Entscheidung, wie sich jetzt gezeigt hat. Aber auch der Verantwortliche für die Cinematography, Robert Richardson, konnte durch den geübten Umgang mit der ARRI Alexa seinen bereits dritten Oscar gewinnen. Er widmete den Preis in seiner Dankesrede allen Filmemachern der Vergangenheit und der Zukunft.

Auch die Firma ARRI selbst ist bereits durch einige Preise prämiert worden. Unter Anderem wurde der Firma im Jahr 2003 sogar ein spezieller Oscar gewidmet, der die langjährige hochklassige Unterstützung der Filmindustrie belohnen sollte.

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Besuch einer Kunstgalerie http://www.concrete-jungle.de/besuch-einer-kunstgalerie.html http://www.concrete-jungle.de/besuch-einer-kunstgalerie.html#comments Fri, 16 Mar 2012 11:04:24 +0000 http://www.concrete-jungle.de/besuch-einer-kunstgalerie.html Das Konzept einer Kunstgalerie von Lumas ist völlig neuartig. Dahinter steht die Idee, Fotokunst einer breiten Masse zugänglich und erschwinglich machen zu können. Auf dieser Grundidee fußen heute 14 sogenannte Editionsgalerien auf der ganzen Welt, von denen sich die meisten bis heute in Deutschland befinden.

Fotodrucke zu erschwinglichen Preisen

2003 wurde die erste Kunstgalerie von Lumas in Berlin eröffnet. Die erste Lumas-Galerie, heute in den denkmalgeschützten Hackeschen Höfen in Berlin Mitte, ermöglichte bisher unbekannten Künstlern, ihre Fotowerke einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Das Prinzip dahinter ist einfach: Fotos werden nicht als Einzeldrucke, sondern in Serien zu unterschiedlichen Stückzahlen verkauft. Das macht zum Einen das einzelne Bild günstiger für den Kunden und ermöglicht zum Anderen den Künstlern, sich einen Namen in der Öffentlichkeit zu machen.
Die Fotoserien der Kunstgalerie von Lumas werden heute durch ein von der Editionsgalerie vertriebenes Magazin sowie im Internet verkauft. Weltweit bieten heute über 160 Künstler ihre Fotodrucke über Lumas an – neben noch unbekannten Künstlern werden heute auch Drucke von bekannten Größen wie Michel Comte oder Nobuyoshi Araki angeboten. Lumas erweitert seine Palette außerdem um grafische Drucke wie etwa von Andy Warhol.
Für einen Druck aus den Editionsgalerien von Lumas bezahlen Kunden in der Regel zwischen 60 und 600 Euro pro Stück – damit liegen die Preise etwa ein Zehntel unter den üblichen Verkaufspreisen für Unikate. Heute umfasst die Palette der Editionsgalerie über 1400 Grafiken und und handsignierte Fotos. Sie werden zumeist in Kleinserien zu 75 bis 150 Stück pro Edition angeboten. Der Käufer einer der Drucke kann sich sicher sein, dass es sein Werk nur so häufig auf dem Markt gibt, wie es der Umfang der Edition festlegt. Die Künstler verpflichten sich, über die Edition hinaus keine weiteren Exemplare ihres Werkes zu produzieren.

Erfolgsprinzip Editionsgalerie

Heute hat sich das Lumas-Prinzip einen Namen in der Künstlerwelt gemacht. Neben jungen oder unbekannten Künstlern nutzen auch Personen des öffentlichen Lebens das Forum der Galerien, um ihre Werke der Öffentlichkeit anzubieten. So haben etwa Farin Urlaub, der in erster Linie als Jazzpunkmusiker bekannt ist, und Wolfgang Joop, einer der berühmtesten deutschen Modeschöpfer, durch Lumas Serien ihrer Fotokunst angeboten.

Kaum 10 Jahre nach der Gründung der ersten Editionsgalerie hat sich Lumas weltweit etabliert. Allein acht Standorte gibt es heute in Deutschland. Neben der Ursprungsgalerie in den Hackeschen Höfen in Berlin gibt es in der Hauptstadt eine weitere Galerie in der Nähe des Ku`Damms. Darüber hinaus werden Galerien in den Metropolen Hamburg und München, in der Bankenhochburg Frankfurt sowie in Köln, Düsseldorf und Stuttgart betrieben.

Sechs weitere Galerien sind seitdem in anderen europäischen Ländern und den USA gegründet worden. Allein in Paris bieten heute zwei Editionsgalerien Fotoserien von aufstrebenden sowie etablierten Künstlern an. Zürich in der Schweiz, die österreichische Hauptstadt Wien, und das britische London an der Themse gehören genauso zu Lumas-Niederlassungen wie New York in den Vereinigten Staaten. Damit sind die Kunstgalerien von Lumas heute in vielen dominierenden Kunstmetropolen der Welt vertreten.

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Bastelideen http://www.concrete-jungle.de/bastelideen.html http://www.concrete-jungle.de/bastelideen.html#comments Thu, 01 Mar 2012 08:11:31 +0000 http://www.concrete-jungle.de/bastelideen.html Bevor man seine Bastelideen umsetzen kann, muss erst einmal das Material dazu da sein. Ob es angeschafft oder in der Natur gesammelt wird, ist unterschiedlich. Man kann auch beides kombinieren. Sind Kinder dabei, muss man Material und Idee dem Alter des Kindes anpassen. Kleine Kinderhände sind noch ungeschickt, größere können schon Origami-Figuren aus Papier falten. Ein Problem der heutigen Zeit ist es, dass Kinder sich vielfach nicht mehr selbst beschäftigen können. Ein weiteres, dass sie kleine Unruheherde sind, die nicht länger still sitzen können. Zum Basteln braucht man also Anleitung und die richtige Atmosphäre. Kleine Pausen sind vielleicht hilfreich. Es soll ja nicht um Leistungsdruck gehen, sondern Spaß machen. Wenn etwas Spaß macht, bleibt man auch dabei.

Tausend Bastelideen für Kinder

Angesichts von tausend Ideen fällt einem vielleicht nicht gleich eine ein. Daher ist ein Bastelbuch mit jahreszeitlich geordneten Ideen nützlich. Bastelt man in der Gruppe – beispielsweise in einem Kindergarten – ist es sinnvoll, mehrere Kleingruppen mit jeweils einem Betreuer zu bilden. Dass am Ende der Bastelstunde ein fertiges Resultat entsteht, ist nicht so wichtig. Es geht zuerst um das Erleben des Bastelns an sich. Freude auf den Umgang mit dem Material, Interesse an den verschiedenen Basteltechniken und Stolz auf verstandene Tricks und Kniffe gehören zum Basteln. Ganz nebenbei werden taktile und andere Fähigkeiten geschult. Man bekommt einen Blick für unterschiedliche Materialien, Strukturen und Farben, erlernt verschiedene Techniken und Möglichkeiten. Ob man Freundschaftsarmbänder, Papierflieger, Tonschalen, Batik-Briefkarten oder Kastanienmännchen herstellt, spielt eigentlich keine Rolle. Die Zeit vergeht wie im Flug.

Basteln mit Senioren

In zahlreichen Seniorenheimen der Bundesrepublik steht Basteln ebenfalls gut im Kurs. Es geht auch hier nicht nur um das Trainieren verloren gegangener taktiler Fähigkeiten, sondern auch um das Zusammensein und den Spaß an der Freude. Die Basteliden unterscheiden sich gar nicht mal so sehr von denen, die man Kindern unterbreitet. Menschen mit Demenz oder körperlichen Behinderungen können nicht mehr alles alleine bewerkstelligen. Daher müssen die Basteleien ihrem Können angepasst werden, damit sie nicht frustriert werden. Oftmals gibt es mehrere Bastelgruppen, in denen demente oder noch rüstigere Senioren zusammenkommen. In der zweiten Gruppe kann man die Teilnehmenden auch fragen, welche Bastelideen Spaß machen würden oder welche Basteleien man zeitlebens besonders gerne gemacht hat. Vielleicht hatte man auch nie Zeit für solche Dinge und wollte immer gerne lernen, wie man Kreuzstich-Stickerei macht. Man muss ja auch nicht unbedingt etwas für alle Verbindliches vorschreiben. Wichtig ist die Regelmäßigkeit des Angebots und das Gespräch, das sich dabei entspinnt. Vielleicht kann man sogar am Jahresende einen gemeinsamen Basar mit den Bastelergebnissen bestücken. Gegen die Langeweile und den immer gleichen Tagesablauf im Altersheim kann die Bastelstunde positive Impulse setzen.

Basteln in jedem Alter

Die eine hat lebenslang gerne gestrickt, der andere stickt gerne Gobelinbilder. Der dritte schnitzt begeistert Krippenfiguren oder malt nach Zahlen. Andere brauchen jemanden, der sie anleitet. Gesellige Bastelstunden sind so oder so beliebt und beleben die Kreativität, Lebensfreude und Fingerfertigkeit.

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Druck auf Leinwand http://www.concrete-jungle.de/druck-auf-leinwand.html http://www.concrete-jungle.de/druck-auf-leinwand.html#comments Fri, 13 Jan 2012 10:01:55 +0000 http://www.concrete-jungle.de/druck-auf-leinwand.html Leinwanddrucke hängen heute in jeder zweiten Arztpraxis, in Anwaltskanzleien, Yoga-Zentren, Kliniken und Thai-Restaurants. Die bildenden Künstler seufzen einerseits, weil die potentiellen Kunden heute lieber einen billigen Leinwanddruck erwerben als ein Original aus Künstlerhand. Zu allem Überfluss kann heute jeder seine eigenen Motive und Fotografien als Leinwanddruck herstellen lassen, was die Zahl der Kunden für gute Kunst angeblich noch weiter minimiert. Andererseits – und das ist fast paradox – nutzen die bildenden Künstler aber den Leinwanddruck auch selbst. Sie erschaffen sich damit eine weitere Vermarktungsmöglichkeit und erreichen damit Kunden, die sonst nichts bei ihnen kaufen würden. So ist die Haltung gegenüber Drucken auf Leinwand bei den Künstlern ambivalent.

Markt der Möglichkeiten

Die Kunden aber sind einhellig begeistert von Leinwanddrucken. Die farbliche Qualität und Bildschärfe sind überraschend gut, der Preis geht bei jedem Format voll in Ordnung. Jeder kann heute seine Räume mit herausragenden Fotografien oder Bildkopien ausstatten, die als Druck auf Leinwand, Dibondplatte oder Papier umgesetzt wurden. Die riesige Auswahl toller Motive schult auch den Sinn für Schönheit. Wer weiß ob nicht gerade das später dazu führt, dass man ein Original kaufen möchte. Aber wie dem auch immer sei: Der Markt der Möglichkeiten ist vielfältig und war es immer. Wenn heute immer mehr Menschen Leinwanddrucke kaufen und ihre Räume alle paar Jahre optisch rundum erneuern, dann ist das besser als vierzig Jahre lang einen röhrenden Hirschen über dem Sofa hängen zu haben. Letzten Endes verdienen auch daran die Künstler, die das Motiv erstellt haben.

Druck auf Leinwand

Prinzipiell kann man alles auf eine Leinwand drucken, was ein Drucker hergibt. Entscheidend ist nicht, ob es sich um Kunst handelt. Entscheidend ist, ob es einen Käufer findet. Dazu muss die Bildqualität ebenso gut sein wie das Motiv selbst. Darüber hinaus kann jeder die Möglichkeit nutzen, sein Hochzeits-, Urlaubs oder Babyfoto als Leinwanddruck im Zimmer hängen zu haben. Früher hatte man eine Ecke mit gerahmten Familienfotos über dem Buffet, heute nutzt man eben Leinwände in verschiedensten Formaten. Zudem hat man heute die Möglichkeit, seine Bilder mit Bildbearbeitungsprogrammen zu bearbeiten, beschneiden oder farblich zu manipulieren. Einen Druck auf Leinwand kann man gut verschenken. Man sollte nur darauf achten, dass man den Geschmack seines Gegenübers trifft. Auch die Platzfrage ist zu klären. Der ideale Zeitpunkt ist, wenn ein junges Paar die erste gemeinsame Wohnung bezieht oder wenn ein Studentensohn seine eigene Bude am Studienort bezieht. Selbst Oma wird sich über ein Familienbild als Leinwanddruck freuen, wenn sie ins Altersheim muss.

Kostengünstig und vielseitig

Leinwanddrucke wirken luftiger und leichter als gerahmte Bilder. Sie haben den Vorteil, sofort aufgehängt werden zu können. Da sie nicht verglast sind, spiegelt sich auch nichts in ihnen. Sie bilden einen Blickfang in jedem Ambiente und jeder wird sein Traummotiv finden. Man muss noch nicht einmal weit gehen, weil man Hunderte von Bezugsquellen im Internet nutzen kann. Wer Lust hat und es sich leisten kann, könnte sogar mit jeder Jahreszeit neue Motive anbringen.

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Kanji und Kalligrafie http://www.concrete-jungle.de/kanji-und-kalligrafie.html http://www.concrete-jungle.de/kanji-und-kalligrafie.html#comments Fri, 23 Dec 2011 11:11:32 +0000 http://www.concrete-jungle.de/kanji-und-kalligrafie.html Die japanische Schriftsprache setzt sich aus drei verschiedenen Schriftsystemen zusammen: Hiragana, Katakana und Kanji. Hiragana und Katakana sind sogenannte „rein-japanische“ Schriftsysteme. Beide setzten sich aus jeweils 60 Zeichen zusammen. Kanji dagegen sind aus dem Chinesischen stammende Schriftzeichen. Ihre genaue Anzahl ist unbekannt, allerdings schätzt man, dass es weit über 10.000 Kanji gibt. Shodō, wie die japanische Kalligraphie genannt wird, beschäftigt sich mit dem Malen der Zeichen.

Der Weg der Kanji nach Japan:

Ursprünglich waren Kanji eine rein-chinesische Erfindung, die während der Han-Dynastie entstanden ist.Angeblich soll der chinesische Gelehrte Wani bereits im 4. Jahrhundert nach Japan gekommen sein, um Mönchen und Gelehrten die chinesischen Schriftzeichen beizubringen. Hauptsächlich wurden Kanjis in religiösen Texten oder politischen Schriften benutzt. Erst 1900 im Zuge einer Reformierung der japanischen Schrift, wurden die Kanji in eine allgemeine japanische Grammatik miteingebunden. Allerdings gab es immer noch zu viele Kanji, um sich alle zu merken und alle schreiben zu können. Für ein und das selbe Wort konnte man mehrer verschiedene Schreibungen benutzen. Aus diesem Grunde wurde 1981 schließlich eine Liste von 1.945 Kanji angefertigt, welche jeder Japaner zum Beispiel in der Schule lernen musste. Diese Kanji sind auch heute noch die am häufigsten benutzten Schriftzeichen, die von allen Japanern gelesen und geschrieben werden können. Darüber hinaus gibt es Kanji-Lexikons für seltene oder altertümliche Kanjis

Die Komplexität der Kanji:

Kanji sind auf vielfache Weise komplex und es fällt Nicht-Japanern schwer, sie auswendig zu lernen. Jedes Schriftzeichen beinhaltet eine gewisse Anzahl an Strichen und es gibt genaue Reihenfolgen, wie man ein Kanji richtig schreibt. Bei Zeichen wie zum Beispiel 犬 –„inu“ (Hund) – ist die Reihenfolge noch einfach. Erst malt man den waagerechten Strich, dann den Strich von oben nach links-unten, anschließend von der Mitte nach rechts-unten. Zum Schluss malt man den kleinen Punkt rechts-oben. Werden die Zeichen allerdings komplizierter, kann man nicht mehr genau ausmachen, welcher Strich an 6. Stelle gemalt wird und welcher danach kommt. Als Beispiel dafür kann man sich das Zeichen 蔵 aus dem Wort „reisoku“ (Kühlschrank) anschauen. Aufgrund ihrer Komplexität und den strikten Regeln zum Malen der Zeichen erfreut sich auch heute noch die Kalligraphie 書道 („shodō “: Der Weg des Schreibens) großer Beliebtheit und ist eine angesehen Kunstform in China und Japan.

Der Weg des Schreibens:

Shodō ist für viele Japaner mehr als einfaches Schreiben vorher ausgesuchter Kanji. Es ist eine Form von Entspannung und Bewusstseins-Förderung. Beim Shodō malt man Zeichen, die von Leben und Erkenntnis handeln. Oftmals malt man Zeichen aus dem Reiki, einer asiatischen Lehre über die Energien des Körpers, gemalt. Zwar gibt es bereits Reiki Stempel zum Drucken der Zeichen, aber Japaner glauben, dass man sich der Bedeutung der Kanji beim Shodō bewusster wird, weil man mehr Sorgfalt in das Malen der einzelnen Zeichen legt. Reiki-Anhänger glauben, dass Shodō beim Kanalisieren der Körperenergien behilflich sein kann und lehnen deshalb Reiki Stempel ab. Sie bevorzugen es, ihre Zeichen klassisch mit Pinsel und Tinte zu malen.

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Kantenhocker Räuchermännchen http://www.concrete-jungle.de/kantenhocker-raeuchermaennchen.html http://www.concrete-jungle.de/kantenhocker-raeuchermaennchen.html#comments Tue, 08 Nov 2011 11:24:11 +0000 http://www.concrete-jungle.de/kantenhocker-raeuchermaennchen.html Neben Weihnachtspyramiden und Schwibbögen gehören sie mit zu den begehrtesten Exportschlagern des erzgebirgischen Kunsthandwerkes: Räuchermännchen. In ihrer Heimatregion sächsisch-original unter dem Namen „Raachermannl“ bekannt, wurde die rauchenden Holzfiguren erstmals Anfang des 19. Jahrhunderts erwähnt. Seither qualmen und schmauchen sie in aller Welt um die Wette.

Die Anfänge des Räuchermännchens

Als Erfinder des erzgebirgischen Räuchermännchens gelten die regionalen Spielzeugmacher. Sie begannen um das Jahr 1830 herum, diese possierlichen Figuren in Handarbeit herzustellen. Historischer Hintergrund jener Zeit war die gerade aufkommende Mode des Pfeiferauchens. Authentisches Vorbild der ersten Räuchermännchen sind also wahrscheinlich echte, gemütlich paffende Pfeifenfreunde gewesen. Als Material für ihre Figuren diente den Spielzeugmachern anfänglich noch Teig- beziehungsweise Papiermasse. Erst später gingen sie zum schöneren und rustikaleren Holz über. Seither wurden die Räuchermännchen mehr und mehr zum festen Bestandteil des erzgebirgischen Brauchtums und zum exklusiven Exportgut der regionalen Holzkünstler.

Räuchermännchen heute

Noch heute haben die drolligen Raucher besonders zur Weihnachtszeit Saison. Passend zum Fest der Liebe stehen Räucherkerzen und Räucherkegel in verschiedenen winterlich-festlichen Duftnoten zur Verfügung. Ob Tannenduft, Weihnachtsduft, Lemon, Orange oder gar Weihrauch, wenn es draußen dunkel wird und die Kerzen leuchten, dann pafft so manch gemütlicher Räucherkerl seine aromatischen Kringel in die warmen Stuben.
Auch sind Räuchermännchen heute in unzähligen figürlichen Darstellungen erhältlich. Längst dürfen im Übrigen auch die Räucherweibchen qualmen, was das Zeug hält. Originell und einzigartig ziert so manches paffende Kunstwerk aus dem Erzgebirge die Vitrinen und Fensterbretter. Besonders originell sind dabei jene Modelle, die es sich gemütlich schmauchend an der Kante eines Regals oder gar in einem urigen Bilderrahmen bequem gemacht haben. Der Kantenhocker Räuchermann – er verzaubert jedes Zimmer mit dem Charme des echten Erzgebirglers.

Funktionsweise des hölzernen Rauchers

Der Kantenhocker funktioniert wie jedes andere Räuchermännchen auch: Der zweiteilige Körper der hohl gedrechselten Figur sorgt für einen gleichmäßigen Luftzug. Die Räucherkerze, die sich im Inneren des Körpers auf einer feuerfesten Unterlage befindet, kann dadurch sanft und gemächlich verglimmen. An der Mundöffnung des Räuchermännchens, die gewöhnlich von einer Pfeife geziert wird, kann der Rauch schließlich effektvoll entweichen. Als Motivvorlagen für erzgebirgische Räuchermännchen dienen häufig volkstümliche Figuren. Strolche und Hausierer finden sich neben Bergleuten, Bäckern und Holzhackern. Sie alle dürfen sich nach getaner Arbeit ihr Pfeifchen genehmigen. Bei den vornehmeren Räucherweibchen hingegen entweicht der Rauch übrigens gern auch als Dampf aus einer vollen Kaffeetasse.

Das durchschnittliche Räuchermännchen ist circa 15 bis 40 Zentimeter hoch. Der Kantenhocker Räuchermann macht da keine Ausnahme. Manche Exemplare des Kantenhockers erreichen sogar die stattliche Größe von 60 Zentimetern. Noch größere Räuchermännchen gibt es im Erzgebirge-Palast, der mit einer Ausstellung von rund 900 verschiedenen Räuchermännchen die Herzen kleiner und großer Besucher höher schlagen lässt.
Als Zentren der heutigen Räuchermännchen-Herstellung gelten die Orte Seiffen, Marienberg und Olbernhau. Räuchermännchen aus diesen Traditionsorten stehen für beste Qualität und original erzgebirgische Handarbeit.

Ob Kantenhocker Räuchermann oder aufrecht stehender Pfeifenschmaucher – die Vielfalt seiner Ausführungen und der urtümliche Charme des echten Holzkunstwerks machen das Räuchermännchen zum idealen Geschenk bei jeder Gelegenheit.

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Aluminium Bilderrahmen: Dezenter Eyecatcher http://www.concrete-jungle.de/aluminium-bilderrahmen-dezenter-eyecatcher.html http://www.concrete-jungle.de/aluminium-bilderrahmen-dezenter-eyecatcher.html#comments Thu, 27 Oct 2011 09:10:53 +0000 http://www.concrete-jungle.de/aluminium-bilderrahmen-dezenter-eyecatcher.html Vor allem in Bürogebäuden sind Bilder zu finden, die mit der Marke selbst in Verbindung stehen. Viele Großraumbüros verschönen sich Ihre Büros mit großen Teambildern. Da diese Bilder auch irgendwie an die Wand müssen, kommt im Regelfall ein Bilderrahmen aus Aluminium zum Einsatz. Bilderrahmen aus Aluminium haben den großen Vorteil, dass sie recht neutral auf allen Wänden und Untergründen wirken dabei aber keinen sterilen Look erzeugen. Firmen setzen daher auf für die Einzelbüros von Führungskräften auf Aluminium Bilderrahmen. Außerdem lenkt ein Alu-Rahmen weniger vom eingefassten Bild ab. So wird das Bild zwar ein Eyecatcher was zwar durch den Bilderrahmen unterstützt wird aber der Bilderrahmen tritt nicht in den Vordergrund.

Auch ein Aluminium Bilderrahmen darf ein wenig Farbe haben

Oftmals gelten Bilderrahmen aus Aluminium als steril und nichtssagend. Allerdings muss dabei beachtet werden, dass es immer darauf ankommt, in welcher Umgebung der Rahmen hängt und welches Ziel mit dem Bilderrahmen verfolgt wird. Soll ein Aluminium Rahmen auffallen empfiehlt es sich auf die Farbe Blau zu setzen so diese in die Räumlichkeiten passt. Der Bilderrahmen kommt durch das Blau zwar deutlich zur Geltung verdrängt aber nicht das eigentliche Bild aus dem Fokus. Auch ein schwarzer Alu-Rahmen ist geeignet um einen Eyecatcher hervorzuheben, ohne dabei das Bild in den Hintergrund treten zu lassen. Je nach Wertigkeit es Bilder wäre das auch ein Fehler. Soll der Bilderrahmen nur als Halterung da sein und keinerlei Akzente setzen empfehlen Designer einen schlichten silbernen Bilderrahmen, der nicht groß ins Auge fällt und das Bild nur umfasst. Meistens können Alu-Rahmen in verschiedenen Silbertönen gekauft werden. Je nach Büro und Bild kann hier also das passende ausgesucht werden.

Aluminium ein schlichtes und stabiles Material

Aluminium an sich ist ein rostfreies Material, wodurch es inzwischen in sehr vielen Bereichen zum Einsatz kommt. Ursprünglich ist Aluminium aufgrund des Gewichtes als passende Alternative zu Stahl gedacht gewesen. Mittlerweile wird es aber für viele alltags Bereiche eingesetzt wie für Bilderrahmen. Im Gegensatz zu Stahl ist Aluminium zwar deutlich leichter aber auch viel weicher. Durch die entsprechende Form den sogenannten Profilen kann aber eine hohe Stabilität erreicht werden. Für einen Bilderrahmen aus Aluminium werden daher verschiedene Aluminiumprofile zu einem Rahmen zusammengefügt und erhalten so Stabilität. Da Aluminium nicht groß ins Auge fällt, ist so ein schlichter aber sehr stabiler Rahmen entstanden, der sich immer weiter wachsender Beliebtheit erfreut.

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Österreich hat in der Geschichte eine wichtige Rolle gehabt http://www.concrete-jungle.de/oesterreich-hat-in-der-geschichte-eine-wichtige-rolle-gehabt.html http://www.concrete-jungle.de/oesterreich-hat-in-der-geschichte-eine-wichtige-rolle-gehabt.html#comments Thu, 18 Aug 2011 09:41:40 +0000 http://www.concrete-jungle.de/oesterreich-hat-in-der-geschichte-eine-wichtige-rolle-gehabt.html Die älteste Besiedelung des heutigen Staatsgebietes zwischen Bodensee und steirischem Hügelland reicht bis in die Zeit der Neandertaler vor rund 300.000 Jahren zurück, der Name Österreich (Ostarrîchi) taucht erstmals in einem Dokument des Jahres 996 auf. Zuvor kamen die Römer (15 v. Chr.), ihre Provinz Regnum Noricum umfasste ziemlich exakt das geografische Territorium, auf dem das heutige Österreich liegt.

Völkerwanderung, Frankenreich und Heiliges Römisches Reich

Die Völkerwanderung ab dem zweiten christlichen Jahrhundert löste die Römer ab. Das Christentum breitete sich aus, das heutige Österreich wurde von Bajuwaren und Alemannen besiedelt, im Süden auch von den Slawen. Ende des 8. Jahrhunderts herrschte Karl der Große, die Marcha orientalis (Östliche Mark) unter den Karolingern wurde in Niederösterreich zur Keimzelle des späteren Staates. Im Jahr 907 eroberten die Ungarn dieses Gebiet, die Österreicher holten es sich nach der Schlacht 955 auf dem Lechfeld zurück. Das Herzogtum Kärnten entstand 976, in diesem Jahr wurde die Marcha Orientalis erstmals Österreich (Ostarrîchi) genannt, was sich in einer Schenkungsurkunde des Jahres 996 wiederfindet. Auch der Begriff Ostland = Austria begann sich zu dieser Zeit zu verbreiten. Am 8. September 1156 erhob Kaiser Barbarossa (Friedrich I.) Österreich zu einem selbstständigen Herzogtum im Heiligen Römischen Reich.

Die Habsburger folgten ab 1278, bis zum Jahr 1526 dehnten sie ihr Herrschaftsgebiet aus und erlangten damit große Macht und Einfluss im Heiligen Römischen Reich. Der Länderkomplex Österreich entstand, die Dynastie besaß seit 1438 beinahe durchgehend die Kaiserwürde im Römischen Reich.

Kampf gegen die Osmanen

Seit Ende des 15. Jahrhunderts bedrängten die Osmanen die habsburgischen Länder, erst mit der Abwehr der Wiener Belagerung von 1683 wendete sich das Blatt zugunsten der Österreicher, die seither als europäisches Bollwerk gegen die Türken galten. Der Habsburger Prinz Eugen von Savoyen festigte endgültig den Status, der zu einer bis 1908 gültigen Grenze führte. Maria Theresia, die Tochter von Kaiser Karl VI. , folgte diesem im 18. Jahrhundert auf den Habsburger Thron, es schloss sich der Erbfolgekrieg an, den Maria Theresia größtenteils zugunsten Österreichs entschied.

Das Kaisertum Österreich wurde 1804 durch Franz II. gegründet, der als Kaiser die Gleichrangigkeit des Alpenstaates gegenüber Frankreich zu bewahren suchte, 1806 legte er die Krone auf Druck Napoleons nieder und war damit zwei Jahre lang einziger Doppelkaiser der Geschichte. Es entstand der Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn mit einer beispiellosen Blüte der Wissenschaften und Künste unter Kaiser Franz Joseph I. Die k.u.k.Monarchie hielt bis 1918, dann wurde die Erste Republik gegründet, 1938 folgte der Anschluss an Deutschland, 1945 die Gründung der Zweiten Republik.

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Reggae http://www.concrete-jungle.de/reggae.html http://www.concrete-jungle.de/reggae.html#comments Tue, 26 Jul 2011 12:05:24 +0000 http://www.concrete-jungle.de/?p=3 Das Wort „Reggae“ hat seine Ursprünge bereits in den 60er Jahren in Jamaika und wurde damals benutzt, um einen zackigen (auf englisch „ragged“) Tanzstil zu definieren, der allerdings immer noch seine Wurzeln im Rythm and Blues von New Orleans hatte.

Durch den Einfluss von amerikanischer Soulmusik sowie traditionellen afrikanischen Klängen wurde aus Reggae eine echte Musikrichtung. Der erste offiziell 1968 veröffentlichte und als Reggae geltende Song stammt von Desmond Dekker und hat den Namen „The Israelites“.

Bekannt wurde der Reggae weltweit größtenteils durch Bob Marley und seinem ersten Reggaealbum „Best Of The Wailers“, das 1970 veröffentlicht wurde. Später wurde er zu einem Idol, besonders auch durch seine Stellung als Guru für die politische sowie religiöse Rasta-Bewegung. Auch wurde seine Musik noch bekannter und beliebter, was wohl auch dem musikalischen Einfluss durch Pop und Soul, den man deutlich in Liedern wie „No Woman, No Cry“ (veröffentlicht im Jahre 1974) wiederfindet, zu verdanken ist.

Was natürlich auch stark zur Popularität dieser Musikrichtung besonders in Europa beitrug, war der große Anteil jamaikanischer Immigranten in England, der am Anfang der 70 Jahre für ein Überschwappen des Reggaes sorgte.

Die Sprache des Reggae, in der meist gesungen wird, nennt sich Patois, eine Mischung aus Jamaikanisch und und Kreolisch, die auf Englisch basiert und sich durch viele neue Wortkreationen auszeichnet. Durch die Sprache ist der Künstler in seiner Art, eine Geschichte durch seine Textzeilen zu erzählen sehr flexibel, wollen sich Worte einmal partout nicht reimen, wird kurzer Hand ein neues Word erfunden, dass in den Kontext passt.

Reggae ist wohl eine der geeignetsten Musikrichtungen, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen und den Tag zu genießen!

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